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Gemeinde Bibra
mit dem Ortsteil Zwabitz
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| Bürgermeister: |
Herr Norbert Ingber
Tel.: 036424 / 52623 |
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| Sprechzeit
des Bürgermeisters: |
Dienstag 17.30 – 18.30 Uhr
in Bibra Dorfstraße 48
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Postanschrift
der Gemeinde:
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Verwaltungsgemeinschaft "Südliches Saaletal"
Gemeinde Bibra
07768 Kahla Bahnhofstraße 23 |
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Gemeinderatsmitglieder: |
6 |
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| Einwohner: |
254 (Stichtag: 30.06.2010) |
259 (Stichtag: 30.06.2009) |
258 (Stichtag: 30.06.2008) |
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Gemarkungsgröße: |
438 ha |
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Lage: |
Bibra mit seinem Ortsteil Zwabitz ist nicht schwer
zu finden, obwohl es fernab der Hauptverkehrsstraße liegt.
Wenn man auf der B 88 fährt, darf man nur den Abzweig in der Kahlaer Senke nach
rechts nicht verpassen. Von Kahla kommend ist Bibra der erste Ort im schönen
Reinstädter Grund. |
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zur Geschichte: |
Im Jahre 1337 wurde Bibra erstmals urkundlich erwähnt als „Bibera“. In den
siebziger Jahren kam es zu dem Zusammenschluss der einst selbstständigen Dörfer
Bibra und Zwabitz. |
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Sonstiges: |
Erwähnenswert sind auch die Kirchen
der beiden Orte.
Die St. Paulus-Kirche in Bibra ist im Kern eine romanische, durch die
Jahrhunderte immer wieder veränderte Saalkirche aus dem 13. Jahrhundert. An der
Südseite des Schiffes befindet sich aus spätgotischer Zeit ein Relief mit
Krückenkreuz in einer sehr flachen Kielbogennische. Vorhangbogenfenster mit
kräftig profiliertem Gewände an der Chorsüdseite stammen vermutlich vom Umbau
aus dem Jahr 1503. Besondere Schätze sind der gotische Flügelaltar der
Saalfelder Schnitzschule und die sanierte Gerhardt-Orgel aus dem Jahr 1793.
Die Ursprünge der St. Petrus-Kirche in Zwabitz reichen in die Romanik zurück.
Nachweislich hat 1221 der Bischof zu Havelberg die Kirche dem Heiligen Petrus
geweiht. 1971/72 wurde die Kirche saniert und der Kirchenraum neu gestaltet.
Noch heute wird die bronzene Glocke zum Gottesdienst geläutet, die wohl zu den
ältesten Thüringens gehört.
Der Reinstädter Grund ist
landschaftlich sehr reizvoll und ökologisch intakt. Daher wird hier auch der
sanfte Tourismus favorisiert, der sich vorwiegend auf Privatinitiativen
beschränkt.
Kulturelle Höhepunkte sind jährlich die Dorf- und Erntedankfeste, die schon
hundertjährige Tradition haben. |