Gemeinde Bibra
mit dem Ortsteil Zwabitz

   
Bürgermeister: Herr Udo Große
   
Sprechzeit des Bürgermeisters: Dienstag 17.30 – 18.30 Uhr
in Bibra Dorfstraße 48
 
   
Postanschrift
der Gemeinde:
 
Verwaltungsgemeinschaft "Südliches Saaletal"
Gemeinde Bibra
07768 Kahla Bahnhofstraße 23
   
Gemeinderatsmitglieder: 6
   
Einwohner: 30.06.2014 30.06.2013 30.06.2012 30.06.2011 30.06.2010
Quelle:
Thüringer Landesamt für Statistik
264 268 264 266 254
   
Gemarkungsgröße: 438 ha
   
Lage:

Bibra mit seinem Ortsteil Zwabitz ist nicht schwer zu finden, obwohl es fernab der Hauptverkehrsstraße liegt.  Wenn man auf der B 88 fährt, darf man nur den Abzweig in der Kahlaer Senke nach rechts nicht verpassen. Von Kahla kommend ist Bibra der erste Ort im schönen Reinstädter Grund.

   
zur Geschichte:

Im Jahre 1337 wurde Bibra erstmals urkundlich erwähnt als „Bibera“. In den siebziger Jahren kam es zu dem Zusammenschluss der einst selbstständigen Dörfer Bibra und Zwabitz.

   
Sonstiges:

Erwähnenswert sind auch die Kirchen der beiden Orte.
Die St. Paulus-Kirche in Bibra ist im  Kern eine romanische, durch die Jahrhunderte immer wieder veränderte Saalkirche aus dem 13. Jahrhundert. An der Südseite des Schiffes befindet sich aus spätgotischer Zeit ein Relief mit Krückenkreuz in einer sehr flachen Kielbogennische. Vorhangbogenfenster mit kräftig profiliertem Gewände an der Chorsüdseite stammen vermutlich vom Umbau aus dem Jahr 1503. Besondere Schätze sind der gotische Flügelaltar der Saalfelder Schnitzschule und die sanierte Gerhardt-Orgel aus dem Jahr 1793.
Die Ursprünge der St. Petrus-Kirche in Zwabitz reichen in die Romanik zurück. Nachweislich hat 1221 der Bischof zu Havelberg die Kirche dem Heiligen Petrus geweiht. 1971/72 wurde die Kirche saniert und der Kirchenraum neu gestaltet. Noch heute wird die bronzene Glocke zum Gottesdienst geläutet, die wohl zu den ältesten Thüringens gehört.

Der Reinstädter Grund ist landschaftlich sehr reizvoll und ökologisch intakt. Daher wird hier auch der sanfte Tourismus favorisiert, der sich vorwiegend auf Privatinitiativen beschränkt.
Kulturelle Höhepunkte sind jährlich die Dorf- und Erntedankfeste, die schon hundertjährige Tradition haben.