Gemeinde Bibra
mit dem Ortsteil Zwabitz
Statistik
Einwohner
01.01.2026: 273
Gemeinderatsmitglieder: 6
Gemarkungsgröße: 438 ha
Lage
zur Geschichte
Im Jahre 1337 wurde Bibra erstmals urkundlich erwähnt als „Bibera“. In den siebziger Jahren kam es zu dem Zusammenschluss der einst selbstständigen Dörfer Bibra und Zwabitz.
Sonstiges
Erwähnenswert sind auch die Kirchen der beiden Orte. Die St. Paulus-Kirche in Bibra ist im Kern eine romanische, durch die Jahrhunderte immer wieder veränderte Saalkirche aus dem 13. Jahrhundert. An der Südseite des Schiffes befindet sich aus spätgotischer Zeit ein Relief mit Krückenkreuz in einer sehr flachen Kielbogennische. Vorhangbogenfenster mit kräftig profiliertem Gewände an der Chorsüdseite stammen vermutlich vom Umbau aus dem Jahr 1503. Besondere Schätze sind der gotische Flügelaltar der Saalfelder Schnitzschule und die sanierte Gerhardt-Orgel aus dem Jahr 1793. Die Ursprünge der St. Petrus-Kirche in Zwabitz reichen in die Romanik zurück. Nachweislich hat 1221 der Bischof zu Havelberg die Kirche dem Heiligen Petrus geweiht. 1971/72 wurde die Kirche saniert und der Kirchenraum neu gestaltet. Noch heute wird die bronzene Glocke zum Gottesdienst geläutet, die wohl zu den ältesten Thüringens gehört.
Der Reinstädter Grund ist landschaftlich sehr reizvoll und ökologisch intakt. Daher wird hier auch der sanfte Tourismus favorisiert, der sich vorwiegend auf Privatinitiativen beschränkt. Kulturelle Höhepunkte sind jährlich die Dorf- und Erntedankfeste, die schon hundertjährige Tradition haben.
Gemeinderat
Große, Udo
Otte, Nadine
Kraze, Felix
Köppen, Peter
Holzapfel-Scheiding, Charlott
Franke, Paul
Ingber, Norbert
Satzungen
Feuerwehr
Ortsbrandmeister: Schmidt, René